Archiv für Februar 2012

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Es ist wohl schwer zu verleugnen, dass ein Urlaub in Equador den ein oder anderen Abenteurer anzieht. Doch auch für die “noramalen” Reisenden ist Quito, die Hauptstadt von Equador, eine Reise trotz der möglichen Komplikationen eine Reise wert. Wer in Quito ankommt, darf sich glücklich schätzen, dass das Flugzeug nicht über die Landepiste bretterte und dass es überhaupt landen durfte. Denn der Flughafen liegt mitten in einem Tal, manchmal, wenn es regnet oder dichter Nebel sich über die Stadt in den Anden legt, dürfen die vielen Flugzeuge nicht landen.
Insgesamt leben in Quito 1,5 Millionen Menschen und ist dabei viermal größer als Berlin. Von einer dicht gedrängten Metropole kann da wohl nicht die Rede sein, jedoch verteilt sich in Quito alles ein bisschen weiter. Denn wo der Vulkan Pichincha im Norden ruht, der Fluss Guayllabama im Westen die Stadt begrenzt, ist so mancher Punkt in der Stadt 4000 Meter höher als der kleinste.
Es geht urban zu in Quito. So mancher kennt es wahrscheinlich aus vielen Filmen, die in den Randbezirken von New York gedreht wurden. Da wo die Wohngebiete sind, sitzen ältere Menschen, sie spielen Schach, unterhalten sich, sitzen auf rostigen Klappstühlen und schauen von diesem Punkt den anderen Menschen zu. Das kann man auch in Quito begutachten und sehen.
Katholisch ist das Land. So reiht sich mancherorts Kirche an Kirche, Messe an Messe. Es ist viel los in der Stadt, trotz der größeren Dichte der Bevölkerung. Die Regierung hat viel in die Hauptstadt von Equador gesteckt. Wo früher alles ein wenig nach einem maroden Chaos aussahen, ist es heute viel mehr ein modernes und buntes Chaos: viele bunte Häuser, keine Kabel die irgendwie kreuz und quer sich durch die Gassen schlängeln. Quito ist schön geworden. Daher ist es eine Reise wert, die Stadt in den Anden zu besuchen, wenn das Wetter es zulässt dort anzukommen.
Gewisse Berufsgattungen lassen sich sehr einfach an der Arbeitskleidung erkennen. Die Rede ist beispielsweise von den grell leuchtenden, reflektierenden Gilets, die von Bauarbeitern getragen werden oder die weißen Kochjacken, der schwarze Kaminfeger-Overall oder die klassischen weißen Kittel von Ärzten und Krankenschwestern. Neben der Signalwirkung und Kennzeichnung nach außen hat die Arbeitskleidung noch weitere Gründe. Dies sind oftmals Funktionen, die dem Schutz des Arbeitnehmers dienen und Gefahren abwenden sollen, welche bei der entsprechenden Arbeit auftreten können. Ein Elektriker benötigt natürlich antistatische und bestmöglich ableitfähige Kleider, um das Stromschlagrisiko zu minimieren. Eine Berufskleidung muss auf jeden Fall bequem sein.
Eine weitere Anforderung sind bestimmte, auf die Tätigkeit abgestimmte Zwecke, die zu erfüllen sind. So soll eine Handwerker-Latzhose über genügend Taschen verfügen, damit die gebräuchlichsten Werkzeuge, Stifte, Maßbänder und anderes untergebracht werden können. Kleidung von medizinischem Fachpersonal, die zur Erreichung von Keimfreiheit häufig bei sehr heißen Temperaturen gewaschen werden muss, sind die Ansprüche an das Material besonders die Widerstandsfähigkeit. Dasselbe gilt auch für die üblicherweise grüne oder blaue Chirurgenkleidung. Einige Geschäfte haben sich zwar auf Arbeitskleidung spezialisiert, bieten jedoch meistens nur traditionelle Kleidung für Maler, blaue Overalls für Automechaniker, Kleidung für Bau- und Handwerkerberufe, Medizinkleidung und andere klassische Berufe an. Bei ausgefalleneren Wünschen gehen die Kunden in solchen Ladengeschäften häufig leer aus. Für exotische Berufskleidung bietet es sich an im Internet nach zu suchen. Online-Shops haben diese Marktlücke erkannt und schaffen Abhilfe. Dort findet sich auch Kleidung für außergewöhnliche Berufszweige, wie Sanitäter, Piloten oder Matrosen. Ebenso bieten Internetshops manchmal auch Arbeitskleidung in unkonventionellen Farben, aus speziellen Materialien oder in besonders großen oder kleinen Konfektionsgrößen.




