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Wellness im Moor / o5com
Deshalb zieht es viele Neugierige nach Bad Bayersoien in die Ammergauer Alpen. Hier wurde vor 20.000 Jahren der Bergkiefernwald zu einem Hochmoor. Aus diesem wird nun die wertvolle Schlacke gewonnen, in die sich Kurgäste mehr oder weniger genussvoll hineinsetzen. Natürlich kommt das Moor nicht direkt aus dem Wald in die Wannen. Nein, hier braucht es einen „Moormann“, der es in einem der Kurhotels aufbereitet. Das Moor wird gemahlen, dann gerührt. Hinzu kommt Quellwasser, welches der Masse zur richtigen Konsistenz verhilft. Diese ist jedoch von Mal zu Mal unterschiedlich, wissen die Fachleute. Um bei den Kurgästen für den richtigen Wohlfühlfaktor zu sorgen, muss die braune Flüssigkeit zuletzt noch erwärmt werden. Dann wird sie in Holzzuber gefüllt und den Gästen zur Verfügung gestellt. Diese müssen zuvor eine Viertelstunde in einem saunaartigen Raum liegen und schwitzen, den Körper also aufnahmefähig für die Heilstoffe des Moores machen. Dann kann man einsteigen: hinein in die Masse, die sich nicht grade breiig, sondern eher stückig anfühlt. Dies liegt an kleingehäckselten Holzstückchen, welche darin herumschwimmen. Vor allem orthopädische Beschwerden sollen hierin geheilt werden. Naja, und schön macht es natürlich auch…




